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Übersicht Unterrichtsmaterial Deutsch


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  Deutsch  
Textanalyse Prosa: Figurendarstellung

Figurendarstellung

1. Figurenkonzeption

Als erstes betrachten wir wie die Haupt- und Nebenfiguren angelegt worden sind.


  • Verändern sich die Figuren im Laufe der Handlung?
  • Sind die Figuren wandlungsfähig?
  • Sind die Figuren auf wenige prototypische Merkmale reduziert?
  • Sind die Figuren mit individuellen Merkmalen ausgestattet?
  • Sind die Verhaltensweisen der Figuren nachvollziehbar für den Leser oder überraschend?

Von diesen Fragen ausgehend, können wir verschiedene Figuren als Gegensatzpaare konstruieren, beispielsweise


  • wandlungsfähig vs. statisch
  • komplex vs. typisiert
  • geschlossen vs. offen

2. Figurencharakterisierung

Autoren haben verschiedene Möglichkeiten, den Charakter der handelnden Figuren darzustellen.


Direkte Charakterisierung Indirekte Charakterisierung

der Erzähler stellt die Figur vor und bewertet sie und ihr Verhalten


andere Figuren sprechen über die Figur: loben, kritisieren …


innerer Monolog der Figur

Der Erzähler beschreibt das Verhalten der Figur



Der Erzähler stellt das äußere Erscheinungsbild einer Figur dar


Namen, Berufe und ähnliches können symbolische Bedeutung haben


Findet eine direkte Charakterisierung statt, brauchen wie also in der Textanalyse den Charakter der Figuren nur durch Zitate zu belegen.


Findet eine indirekte Charakterisierung statt, müssen wir von den Beschreibungen des Verhaltens der Figur auf ihren Charakter schließen.


Textdetails können uns eine Menge über die handelnden Figuren verraten. Dazu zählen


  • soziale Merkmale, wie Herkunft, Beruf, soziale Stellung …
  • individuelle Besonderheiten, wie Sprechweise/Dialekt, auffällige Gewohnheiten …
  • äußere Merkmale, wie Alter, Geschlecht, Figur, Größe, Kleidungsstil …

3. Personenkonstellation

In der Regel kommen in Romanen und Erzählungen mehrere handelnde Figuren vor. Diese stehen in bestimmten Beziehungen zueinander. Wie in der Realität können sie befreundet oder verfeindet sein, sich sympathisch oder auch gleichgültig gegenüberstehen.


Hier einige Beispiele für die Beziehungen von literarischen Figuren:


  • Freunde oder Gegner sein
  • dem gleichen oder unterschiedlichen Geschlechtern angehören
  • in der Hierarchie einander über- bzw. untergeordnet sein
  • gleiche oder unterschiedliche Wertorientierungen haben
  • in partnerschaftlichen oder familiären Verbindungen stehen
  • derselben oder unterschiedlichen Generationen angehören
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