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45 Minuten individuelle Förderung in einer kleinen Lerngruppe bei zwei Mal wöchentlicher Teilnahme kosten in der Regel zwischen 6,- und 12,- Euro. Die Verträge sind dabei maximal flexibel - Sie allein entscheiden, ob Sie einen Vertrag mit oder ohne Mindestlaufzeit wählen.
Interpretation von Sachtexten

Interpretation von Sachtexten

1. Eigenschaften von Sachtexten

Zu den Sachtexten zählen wir vor allem Gebrauchstexte, wie beispielsweise Nachrichten, Reden, wissenschaftliche Texte, Werbetexte, Geschäftsbriefe oder Protokolle.


Gebrauchstexte können unterschiedliche Funktionen haben, wie zum Beispiel informieren, anleiten,
beschreiben, berichten und appellieren/überzeugen.


2. Vorbereitende Fragen

Wie bei der Analyse von fiktionalen Texten helfen dir die W-Fragen.


Wer sagt was zu wem warum mit welcher Absicht?


Schlüsselfragen:


Wer ist der Verfasser des Textes? (Name, biografische Angaben, Zuordnung zu einer Berufsgruppe, sozialer Status)
Wer ist Empfänger/Adressat des Textes? (Zielgruppe: z.B. Frauen, Männer, Rentner, Jugendliche)
Was ist die Textart?
Welchen Inhalt hat der Text und wie ist er gegliedert? (Sachbereich, Überschrift, Aufbau und Gliederung, Ausführlichkeit, Argumente, Beispiele, Tatsachen oder Meinungen)
Welche Intention verfolgt der Text bzw. der Sprecher?
Welche Sprach- und Stilebene wählte der Verfasser?
Werden rhetorische Mittel verwendet? (z.B. bei politischen Reden)


Auch die Analyse und Interpretation von Sachtexten bereitet man mit der bewährten Methodik vor:


  • lesen und verstehen des Textes
  • in Sinnabschnitte einteilen
  • Überschriften für die Sinnabschnitte finden

2.1 Rede

Ein häufig zu analysierender Sachtext ist die Rede.


  • Wer ist der Verfasser?
  • Wer sind die Adressaten?
  • Vor welchem konkreten historischen Hintergrund / aus welchem Anlass heraus ist die Rede entstanden?
  • Ist der gedankliche Aufbau klar erkennbar? Sind Teile unterscheidbar?
  • Was will der Redner erreichen (Intention)?
  • Welche Sprachstrategie ist erkennbar?
  • Ist der Redestil eher überzeugend – sachlich – moderat oder emphatisch (mit Nachdruck – emotional) – suggestiv – auffordernd – bedrängend/beschwörend?
  • Sichert der Autor seine Behauptungen ab? (Beweise, Belege)
  • Wirken die Worte überzeugend? Gibt es Widersprüche? Lücken? Manipulationen?

Fragen zur Sprache


  • Gibt es Leitmotive, Metaphern, Wiederholungen, die häufig verwendet werden?
  • Gibt es Wortspiele, Bilder, (ironische) Übertreibungen, Vergleiche, Antithesen, Personifizierungen usw.?
  • Gibt es auffällig häufig verwendete Wortarten? (Nomen, Pronomen, Adjektive, Verben)
  • Welche Satzarten werden bevorzugt? (Hauptsätze, Nebensätze, Ausrufe, Befehle, Fragen)
  • Welche Art der Sprache herrscht vor? (Fachsprache, Umgangssprache, Jargon, dichterische Sprache, Prosa – Vers)
  • Warum wählt der Sprecher diese Sprache?
  • Welche Wirkung wird erzeugt?

Mache dir Notizen, bevor du mit der Verschriftlichung beginnst.


Für die Reinschrift gilt, keine Behauptung ohne Begründung.


Falls du aus der Rede zitierst, gib immer die entsprechenden Zeilen an.


3. Interpretationsgliederung

Einleitung: In die Einleitung gehören Angaben über:


  • Autor
  • Titel
  • Erscheinungsort
  • Erscheinungsdatum
  • Textart
  • Sender
  • Empfänger
  • Kontext
  • kurze Inhaltsangabe (Leitgedanke, Problem,...)

Hauptteil:


Der Hauptteil umfasst die Analyse von


äußerer Form
Sprache
Argumentationsstrategie/Thema


und Interpretation


Weiterhin wird der Inhalt der einzelnen Sinnabschnitte wiedergegeben, in Beziehung gesetzt und die Intention des Autors herausgearbeitet.


Schluss:


Aktualität des Textes
Überzeugungskraft
Logik der Argumentation, Schlüssigkeit
Zielgruppenrelevanz


Je nach Aufgabenstellung eigene Meinung