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Übersicht Unterrichtsmaterial Deutsch


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  Deutsch  
Funktionen von Wortarten in Sätzen

Funktionen von Wortarten in Sätzen

1. Die Funktion von finiten Verben

Finite (gebeugte) Verben übernehmen in Sätzen immer die Rolle des Prädikats.


Beispiel:


Peter spielt auf der Wiese.


Ergänze die finiten Verbformen/Prädikate!


Peter ____________ gern im See.
Heute ____________ es sehr warm
Der Bus ____________ sehr schnell
Das Wetter ____________ furchtbar.

Beachte:


Verbformen können auch mehrgliedrig sein. Dann gehören alle Glieder der Verbform bzw. der Verbgruppe auch zum Prädikat.


Beispiel:


Tim geht heute schwimmen.
Petra bringt Blumen mit.


2. Die Funktion von Nomen

Nomen, die im Nominativ stehen, übernehmen in Sätzen immer die Rolle des Subjektes.


Wir fragen nach ihnen immer mit Wer oder Was.


Beispiel:


Das Haus steht einsam im Wald. - Wer/ was steht einsam im Wald?


Verbinde die Subjekte mit den passenden Eigenschaften!


Lügen   fängt den Wurm.
Alte Liebe   findet auch ml ein Korn.
Der frühe Vogel   haben kurze Beine.
Ein blindes Huhn   rostet nicht.

Beachte:


  • Steht ein Nomen im Dativ, hat es die Funktion eines Dativ- Objektes in einem Satz.

Gib dem Affen Zucker!


  • Steht ein Nomen im Akkusativ, hat es die Funktion eines Akkusativ- Objektes in einem Satz.

Gib mir mal den Zucker!


Ergänze die fehlenden Dativ- und Akkusativ Objekte mit den Nomen. Setze die Nomen in den passenden Kasus!


der Mutige, der Glückliche, der Letzte
_________________________  gehört die Welt.
_________________________  schlägt keine Stunde.
_________________________  beißen die Hunde.


3. Funktion von Adverbien

Wie wir bereits herausgefunden haben, gehören Adverbien zu den nicht-flektierenden Wortarten, das heißt, Adverbien verändern nicht ihre Form.


Beispiele:


morgens, abends, nachts, häufig, draußen, nachmittags …


Beachte:


Adverbien übernehmen in Sätzen häufig die Funktion einer adverbialen Bestimmung.


Wir unterscheiden Adverbien


  • des Orts (Lokaladverb): bergauf, hier, dort …
  • der Zeit (Temporaladverb): heute, immer, morgen …
  • der Art und Weise (Modaladverb): gern, sogar, kaum …
  • des Grundes (Kausaladverb): darum, folglich, daher …

Beachte:


Stehen Adjektive vor einem Nomen, so werden sie attributiv gebraucht, sie übernehmen also die Funktion eines Attributs.


Beispiel:


ein warmer Schal


Stehen Adjektive nicht vor einem Nomen, werden sie adverbial gebraucht und übernehmen dann in der Regel eine adverbiale Bestimmung der Art und Weise.


Beispiel:


Peter läuft schnell.


Unterstreiche die Adjektive und bestimme ihre Funktion im Satz!


Adverbial oder attributiv?


Heute ist es sehr heiß. ______________________________
Die Katze versucht, schnell an ihr Futter zu kommen. ______________________________
Die richtige Lösung fehlt noch. ______________________________
Das hast du aber toll gemacht. ______________________________
Findest du das lustig? ______________________________

Lösungen zu den Übungen

Zu 1


Peter schwimmt gern im See.
Heute ist es sehr warm
Der Bus fährt sehr schnell
Das Wetter ist furchtbar.

Zu 2
Dem Mutigen gehört die Welt.
Dem Glücklichen schlägt keine Stunde.
Den Letzten beißen die Hunde.


Zu 3 heiß: adverbial, schnell: adverbial, richtige: attributiv, toll: adverbial, lustig: adverbial


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