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Übersicht Unterrichtsmaterial Deutsch


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  Deutsch  
Das finite Verb als „Satzchef“

Das finite Verb als „Satzchef“

1. Die Wertigkeit von Verben

Das finite Verb bestimmt, welche und wie viele Satzglieder in einem Satz mit ihm zusammen auftreten. Deshalb bezeichnen wir das finite Verb auch als Chef des Satzes.


  • Am finiten Verb kannst du alle Informationen über Person, Numerus und Tempus ablesen.

Beispiel:


Er fährt Fahrrad.


fährt = 3. Person Einzahl, Indikativ Präsens, Aktiv


  • Wie viele und welche Satzglieder ein Verb fordert, hat mit seiner Bedeutung zu tun.

Beispiel:


Sie schläft.


Das Verb „schlafen“ zeigt uns einen Zustand von jemandem an. Wir bezeichnen „schlafen“ als einwertig, weil es als Satzglied nur ein Subjekt fordert.


Weitere einwertige Verben sind beispielsweise hüpfen, springen, blühen oder brennen.


Probiere es selbst! Bilde Sätze mit einwertigen Verben und einem Satzglied.


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Beachte:


Es gibt auch zweiwertige und dreiwertige Verben.


Beispiel:


Peter schenkt Maria ein Buch.


Das Subjekt schenkt der Beschenkten ein Geschenk.


Das Verb „schenken“ benötig drei Satzglieder, um einen grammatikalisch korrekten Satz zu bilden. Es ist also dreiwertig. Der Satz besteht aus einem


Subjekt (Nominativ) + Verb + Dativ-Objekt (die Beschenkte) + Akkusativ-Objekt (das Geschenk)


Bilde grammatikalisch korrekte Sätze!


Subjekt Verb Dativ-Objekt Akkusativ-Objekt
Paula gibt ________________ ________________
Maria betritt ________________ ________________
Petter öffnet ________________ ________________
Phillip zeigt ________________ ________________
Wir gratulieren ________________ ________________

2. Verben mit Akkusativ – Objekt

Es gibt Verben, die ein Subjekt und ein Akkusativ- Objekt fordern. Diese Verben nennen wir transitive Verben.


Timm isst einen Apfel. Wen/ was isst Timm? – Einen Apfel.


  • Du kannst sie dir daran merken, dass sie immer zielgerichtet sind.

Finde zehn transitive Verben! Suche senkrecht und waagerecht!


B B A X S S C H L A G E N B
Z K D U L I E B E N E K L A
H A S S E N K I B Z F U M U
K U F T O G C E Z K G E R E
A F J B B E G R U E S S E N
U E H L A N M P R L K S K I
T N B E S C H U E T Z E N A
I S L A E J M A E H E N A V

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Bilde mit jedem transitiven Verb einen Satz!


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Beachte:


Alle Verben, die kein direktes Objekt verlangen, nennen wir intransitive Verben.


3. Verben mit Dativ – Objekt

Die meisten Verben im Deutschen fordern ein Akkusativ-Objekt. Es gibt jedoch auch Verben, die ein Dativ-Objekt binden. Diese gehören zu den intransitiven Verben.


Beispiel:


Euer Kind ähnelt keinem von euch beiden. – Wem ähnelt euer Kind? – Keinem (von euch beiden).


  • Da nur wenige Verben ein Dativ-Objekt verlangen, empfiehlt es sich, diese auswendig zu lernen.

Setze die passenden Verben ein!


gut tun, helfen, platzen, danken, schaden, gehören, zustimmen, schmecken, vertrauen, fehlen, gelingen


Peter ________ seiner Mutter.
Wem ________ dieser Rucksack?
Ich ___________ ihnen von ganzen Herzen.
Der Urlaub wird ihm ______ _______.
Der Lehrer hat schon einen roten Kopf. Ihm ________ gleich der Kragen!
Diesen Argumenten kann ich nur ___________.
Früher hieß es: „__________ keinem über 30!“
Es wird dir _________, wenn du nie deine Hausaufgaben machst.
Seine Frau _________ ihm sehr.
Dieser Kuchen ___________ nicht. Er ist dir gar nicht ____________.


4. Lösungen zu den Übungen

Zu 1

Die Blume blüht.
Das Auto blinkt.
Die Kerze brennt.


Hier einige Beispiele:


Subjekt Verb Dativ-Objekt Akkusativ-Objekt
Paula gibt Marion ein Buch.
Maria betritt   den Saal.
Petter öffnet   das Fenster.
Phillip zeigt uns den Weg.
Wir gratulieren (dir).  

Zu 2

schlagen, lieben, hassen, begrüßen, beschützen, mähen, kaufen, singen, küssen, bauen


Zu 3

Peter hilft seiner Mutter.
Wem gehört dieser Rucksack?
Ich danke ihnen von ganzem Herzen.
Der Lehrer hat schon einen roten Kopf. Ihm platzt gleich der Kragen!
Diesen Argumenten kann ich nur zustimmen.
Früher hieß es: „Vertraue keinem über 30!“
Es wird dir schaden, wenn du nie deine Hausaufgaben machst.
Seine Frau fehlt ihm sehr.
Dieser Kuchen schmeckt nicht. Er ist dir gar nicht gelungen.


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