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ALLGEMEINE TIPPS FÜR DIE NACHHILFE
- Lernerfolge aufmerksam beobachten und dokumentieren.
- Relevanz des Unterrichtsstoffes erläutern, persönlichen Nutzen für den Schüler bewusst
machen (z. B. englische Sprache notwendig, um Songtexte der Lieblingsband zu verstehen,
oder Berufswunsch Pilot: Mathematik und Physik unerlässlich, etc.). Das heißt anhand
nachvollziehbarer Beispiele aufzeigen, warum es sich lohnt, sich das entsprechende
Wissen anzueignen.
- Kontextgebunden vermitteln: neuen Stoff immer auf bereits Gelerntes beziehen, sowie
logische Verknüpfungen zu vorher bearbeiteten Unterrichtseinheiten aufzeigen.
Möglichkeiten hervorheben, die sich durch den neuen Lernfortschritt ergeben (z. B. neue
Grammatik ermöglicht kompliziertere Satzstrukturen).
- Schüler dazu motivieren, sich auch außerhalb der Nachhilfestunde mit den
entsprechenden Fächern zu beschäftigen, zusätzliche Informationen zu recherchieren usw.
- Lernmethoden und -techniken vermitteln, die die Schüler auch Fächer übergreifend
anwenden können (z. B. Planung von Arbeits- und Erholungsphasen, sich nach getaner
Arbeit selbst belohnen, gute Organisation durch Hausaufgabenheft, …)
- Unterschiedliche Lerntypen erfordern unterschiedliche Lernmethoden: farbige
Hervorhebungen für visuelle, Hörbeispiele für auditive Lerner. Eine Kombination aus
unterschiedlichen Methoden hilft übrigens allen Schülern gleichermaßen weiter!
- Lerneffekte sind dann besonders groß, wenn eine gewisse Anstrengung zur Erreichung
eines Zieles notwendig war. Kinder denen immer alles zufliegt haben mit der Zeit gelernt,
sich allgemein weniger bemühen zu müssen. Um diesen Schülern vertiefte Lerneffekte zu
ermöglichen, sollte auch bei begabten Kindern eine gewisse Kopfarbeit gefordert werden.
Als Nachhilfelehrer kann man dafür das Niveau soweit steigern bis der Schüler wirklich ins
Grübeln kommt.
- Schüler lernen dann optimal, wenn sie eine ausgewogene Mischung aus Erfolgen (für die,
wie gesagt, ein gewisses Maß an Anstrengung notwendig war) und überwundenen
Misserfolgen finden.
- Um einen Überblick zu schaffen sollte man zu Beginn des Unterrichts aufzählen, was in der
heutigen Nachhilfestunde behandelt wird („Tagesordnungspunkte“).
- Mit einfacheren Teilen des zu bearbeitenden Stoffgebietes beginnen um den Einstieg zu
erleichtern.
- Am Ende des Nachhilfeunterrichts kann man dann vom Schüler zusammenfassen lassen,
was er heute gelernt hat und was davon neu für ihn war.
- Abwechslung lockert auf! Falls Hausaufgaben für mehrere Fächer zu erledigen sind, ist
es sowohl für Konzentration, als auch für das Interesse der Schüler hilfreich, die Übungen
verschiedener Fächer hintereinander zu schalten.
- Um verstärkt üben zu können oder einfach abzutesten, ob der Schüler den besprochenen
Stoff auch alleine hinbekommt, bieten sich kleinere Nachhilfe-Hausaufgaben an. Alternativ
zu Text gebundenen Arbeitsaufträgen können Sie auch mp3-Dateien erstellen, auf die Sie
zum Beispiel ein Diktat aufgesprochen haben. Auch fremdsprachige Musik ist sicher eine
willkommene Abwechslung.
- Es ist durchaus positiv zu sehen, dass das Internet von Schülern verstärkt als
Informationsquelle genutzt wird. Dennoch müssen Schüler in der sinnvollen Nutzung des
Internets angeleitet werden. Geschieht das nicht während des Schulunterrichts, sollten in
der Nachhilfe wenigstens kurz die Suchfunktionen und Recherchemöglichkeiten, wie auch
nützliche Internetseiten angesprochen werden.
- Viele altbekannte Spiele helfen Schülern unbewusst auch bei ihren Schulproblemen. So
zum Beispiel erweitern Kartenspiele oder „Sudoku“ das Zahlenverständnis, Kreuzworträ
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