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Alternative Schulformen - ReformpädagogikDie Reformpädagogik hatte ihre Hochzeit vom Beginn des 20. Jahrhunderts bis vor dem II. WK. So wurde beispielsweise das „Internationale Forum für Reformpädagogen: New Education Fellowship“ 1921 gegründet (die Sektion in Deutschland heißt „Weltbund für die Erneuerung in der Erziehung“, die nach 1945 wieder gegründet wurde und bis heute besteht). Doch auch heute erfreuen sich Schulen und Kindergärten mit reformpädagogischen Ansätzen großer Beliebtheit. Bevor die beiden weit verbreiteten Schultypen Waldorf- und Montessorischule vorgestellt werden, soll kurz der Begriff der Reformpädagogik geklärt werden. Was versteht man also unter „Reformpädagogik“? Im Grunde lassen sich darunter verschiedene Ansätze subsummieren, die sich mit anderer Didaktik und anderen Bildungstheorien gegen das konventionelle Schulsystem wenden und dieses ergänzen. Statt Schule im Frontalunterricht zu organisieren und mit Leistungstests eine Auslese der Besten zu erreichen, fordern Reformpädagogen andere Unterrichtsformen wie Projekt- oder Gruppenarbeit und von den Schülern gesteuertes Lernen. Dabei berufen sich Reformpädagogen oft auf die natürliche, angeborene Neugier eines Kindes, durch welche es auch ohne schulischen Druck lernen möchte. Aus dieser Annahme folgt, dass Kinder durch den Schulunterricht gar nicht zum Lernen gezwungen werden müssen. Die Aufgabe der Schule sollte vielmehr darin bestehen, bei den Schülern Interesse für bestimmte Themen zu wecken. Auch die Rolle der Lehrer verändert sich durch die reformpädagogischen Ideen: Statt Lerninhalte vorzugeben und abzutesten sollten Lehrer die Kinder bei ihren eigenen Lernprozessen begleiten und ihnen ausreichend Wissen und (den Zugang zu) Informationen bieten. Reformpädagogische Ideen:
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