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KarteikartenDer Einsatz eines Karteikastensystems bietet mehrere Vorteile – nicht nur für Sprachen:
Ein Karteikasten sollte mehrere Fächer aufweisen, um die Karten je nach Beherrschungsgrad der Lerninhalte einzuordnen. Dabei entspricht das I. Fach „Kann ich noch nicht“, das II. Fach „schon mal richtig beantwortet“, das III. Fach „schon öfters gewusst“ usw. bis zu „sitzt auswendig“. Auf Fremdsprachen bezogen geht aber auch beispielsweise „Vergangenheitsform nicht gewusst“ oder „richtig ausgesprochen, falsch geschrieben“. Wie genau man die Fächer benennt ist jedem selbst überlassen, eine Einteilung in vier bis sechs verschiedene Wissensstufen ist empfehlenswert. Beim ersten Durchgang werden alle neuen beziehungsweise nicht beantworteten Karten in das I. Fach einsortiert, alle richt gewussten Karten „steigen auf“ ins II. Fach. Bei der nächsten Wiederholung läuft das Prinzip analog: Kann die Karte richtig beantwortet werden, rückt sie ins nächste Fach vor. Falls nicht, muss sie zurück ins I. Fach. Wird eine Karte mehrmals hintereinander richtig beantwortet, landet sie irgendwann im letzten Fach, das für souveräne Beherrschung steht. Sollte man eine Karte aus beispielsweise dem IV. Fach plötzlich falsch beantworten, obwohl man sie die letzten Male immer gewusst hatte, muss sie konsequent zurück ins I. Fach! Allgemein gilt fürs Auswendiglernen: Üben, wiederholen, wiederholen, üben. Und das in regelmäßigen Abständen. Denn um Gelerntes im Langzeitgedächtnis abzuspeichern bedarf es mehrfacher Wiederholung und kontinuierlicher Auffrischung. Tipps
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